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Das Gastronomische Ampelsystem basiert auf der 3-D-Pyramide der DGE.

Worin besteht der Unterschied zwischen der optimierten gastronomischen Ampel und den bisherigen Konzepten?

Für die Ampelkennzeichnung, die vor allem aus dem LEH (Lebensmitteleinzelhandel) bekannt ist, wird nur ein kleines Nährstoffspektrum berücksichtigt. Zudem können bei einem Produkt alle Ampelfarben auftreten. Das ist verwirrend.

Das Gastronomische Ampelsystem hingegen basiert auf der 3-Pyramide der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und erweitert die Bewertungsbasis erheblich, indem sie einzelne Lebensmittelbestandteile beurteilt.

So fallen zum Beispiel Pommes frites in den roten Bereich, was aber auch von der Art der Behandlung abhängt. Werden Pommes frites etwa im Heißluftdämpfer zubereitet, ist der Fettgehalt wesentlich niedriger als beim Frittieren, so dass eine andere Bewertung angemessen ist. Ähnliches trifft für Hackfleischprodukte zu, deren Fettgehalt stark schwanken kann. Statt also fertige Lebensmittel zu bewerten, ist es sinnvoller, von Grundlebensmitteln auszugehen und die Verarbeitung zu berücksichtigen. Genau diesen Ansatz verfolgt das Gastronomische Ampelsystem. Daher kommt man mit relativ wenigen grundsätzlichen Zuordnungen aus, was das System sehr flexibel macht. Neben der Speisenqualität fließen nicht nur die Zubereitung, sondern auch die Portionsgröße und das Heißhalten in die Bewertung ein.

Die Bewertung ergibt bei Gerichten und Speiseplänen jeweils nur eine Ampelfarbe, was sofort verständlich ist.