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Es ist nicht das Ziel des Gastronomischen Ampelsystems, alle „roten“/schlecht bewerteten Speisen zu eliminieren.

Wie profitiere ich davon?

Viele Köche, die das System erprobt haben, entwickeln den Ehrgeiz, möglichst wenig „rote“ Speisen anzubieten. Somit wird der Speiseplan insgesamt gesünder. Es ist aber nicht das Ziel des Gastronomischen Ampelsystems, alle „roten“/schlecht bewerteten Speisen zu eliminieren. Bei bestimmten Speisen wäre dies wegen der traditionellen Zusammenstellung auch kaum möglich, z. B. bei Currywurst mit Pommes oder Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat.

Der vollständige Verzicht auf „rote“ Speisen ist aber auch gar nicht nötig. Weil das GAS leicht verständlich ist, gibt es dem Gast eine schnelle Orientierung bei der Auswahl. Dank der Monatsübersicht weiß der Gast, wie er sich bisher ernährt hat und ob er es sich erlauben kann, seiner Vorliebe für ein weniger empfehlenswertes Gericht nachzugeben. Er kann also derartige Gerichte ohne schlechtes Gewissen essen, wenn er dennoch über vier Wochen zu einem insgesamt gutenErgebnis kommt.

Dies entspricht den langjährigen Empfehlungen der Wissenschaft, dass es nicht auf einzelne Speisenankommt, sondern immer auf die Gesamternährung.

Für welche Zielgruppen eignet sich diese Kennzeichnung?

Die Einführung dieses Ampelsystems ist nicht nur in der Betriebsgastronomie sinnvoll, sondern auch in der Schulverpflegung – denn eine ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für eine hohe Leistungsfähigkeit. Der Gast kann dabei viel über eine ausgewogene Menüzusammenstellung lernen und sein Wissen auch in anderen Kontexten anwenden.